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Mit ‘Internetsperren’ getaggte Artikel

Internetsperren während einer Pandemie

In Gesundheit, H1N1, Internetsperre, Schweinegrippe am Oktober 27, 2009 um 19:41

Reuters berichtet aus Washington, dass im im Falle einer Pandemie die Sperrung beliebter Internetseiten bzw. die Einschränkung der Bandbreite für Privatkunden nicht ausgeschlossen wird.

H1N1 wurde von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als Pandemie eingestuft. Experten befürchten, dass im Falle eines dramatischen Anstiegs der Ausbreitung der Krankheit, sich bis zu 40% aller Arbeitnehmer krankmelden könnten. Das hätte enorme Auswirkungen auf die Wirtschaft, bis hin zu Schließungen ganzer Firmen und starker Einschränkungen des Vekehrssystems.

Im Fall eines großen Ansturms auf das Internet müsse sichergestellt werden, dass der Handel über sichere Märkte garantiert werden kann.

Das Internet im Koalitionsvertrag

In Überwachungsstaat, Bundesregierung, politik am Oktober 26, 2009 um 15:05

Die Zeit berichtet, dass trotz der von der FDP gegebenen Versprechen sich für mehr Datenschutz einzusetzen,  die Angst vor dem Internet auch im neuen Koalitionsvertrag bleibt.

Die Vorratsdatenspeicherung wird bis zur Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts ausgesetzt. Das BKA kann jedoch weiterhin darauf zugreifen, wenn eine “konkrete Gefahr auf Leib und Leben” bestehe. Heisst im Klartext, dass das BKA im Verdachtsfall präventiv auf die Inhalte zugreifen kann.

Man sei sich einig,  “dass ein letzter unantastbarer Bereich menschlicher Freiheit besteht, der der Einwirkung der öffentlichen Gewalt entzogen ist”. Das klingt nach einer Abschaffung des Großen Lauschangriffs und der Onlinedurchsuchung. Ist es aber nicht, denn es wird nicht explizit in den Vertrag aufgenommen. Onlinedurchsuchungen sollen ledeglich gegen richterliche Anordnung durchgeführt werden können.

Zum Thema Netzsperren wird gesagt, dass es abgelehnt werde den Internetverkehr generell zu überwachen. Wobei partielle Überwachung möglich sind und bleiben.

“Wir werden deshalb unter Wahrung des Datenschutzes bessere und wirksame Instrumente zur konsequenten Bekämpfung von Urheberrechtsverletzungen im Internet schaffen.” So soll die “Selbstregulierung unter Beteiligung von Rechteinhabern und Internetserviceprovidern” geschehen. Das heisst, dass die Unterhaltungsindustrie nach Urheberrechtsverletzungen sucht und diese dann dem Provider meldet. Das erinnert an das “Three-Strikes-Modell” oder dem französischen “Hadopi“.

Das umstrittene “Zugangserschwerungsgesetz” soll für ein Jahr ausgesetzt und dann neu evaluiert werden.  Auf welcher Grundlage ist allerdings unklar.

Der Bundatenschutzbeauftragte Peter Schaar zeigt sich enttäuscht. Er bezeichnet den Koalitonsvertrag als “keine Änderung gegenüber dem Status Quo”.

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